EHLA 2020

Voller Vorfreude kamen meine Kolleginnen und ich im Pfadiheim Uster an. Aufgrund der COVID-19 Massnahmen, stellte man uns als erstes Fragen über unsere Gesundheit und ob bei uns in den letzten Tagen Sympthome aufgetaucht seien. Dieser Prozedur unterzog sich jeder Lagerteilnehmer. Sicherheit geht schliesslich vor.
Danach war es an der Rheie unsere Zimmer zu beziehen. Die Mädchen waren im unteren Bereich des Schlafhauses untergebracht und die Jungen nahmen den ersten Stock in Beschlag.
Ein Wimpernschlag später, befanden wir uns in unserem „Klassenzimmer“ zum ersten Kennenlernen. Dies bestand aus einem Spiel, welches bestimmt jeder kennt: „Ich packe meinen Koffer und nehme mit“ Um das ganze Spiel etwas spannender zu gestallten, mussten wir immer wieder die Namen der vorherigen Personen erwähnen.
Nach dem Mittagessen fing endlich der eigenltiche Unterricht an. Dieser bestand aus Theorie und die dazu gehörende Praxis. Was ich hier bei den praktischen Übungen noch erwähnen will ist, da die vom BAG vorgegebenen 1.50 Meter Abstand nicht eingehalten werden konnten, wurden uns Handschuhe und Maseken verteilt. Allgemein wurde im gazen Lager sehr auf die COVID-19 Massnahmen geachtet.
Die ersten beiden Tage widmeten sich dem Nothelfer, die restlichen dann der Ersten Hilfe.
Unteranderem lernten wir viel über die Anotamie des menschlichen Körpers. Dazu kommend kam mein persönliches Highlight, das Sezieren eines Schweineherzens.
Nun bisher tönt es so als bestände dieses ganze Lager bloss aus Lernen und Arbeiten. Das stimmt so nicht. Die Leiter achteten sehr gut darauf, dass ein Gleichgewicht zwischen Unterricht und Freizeit bestand. Sie es bloss mit den Leitern eine Runde Volleyball zu spielen. Oder ein Postenlauf auf dem Pfadigelände.
Etwa in der Mitte unseres Lager kam es zu der gemeinsamen Nachtübung mit Klasse 2. Ich werde hier bloss etwas sagen: ich glaube diese Nachtübung ist ein Erlebnis, welches ich nicht so schnell wieder vergessen werde. Die Anspannung und Vorfreude zu Beginn der Übung war fast greifbar, sowie die Erleichterung danach. Das beste an der Nachtübung war natürlich, dass keiner unserer Parienten gestorben ist und alle geborgen werden konnten.
Man lernt nicht nur viel in dieser Woche, man findet auch neue Freunde. Das ganze Lager war nach kurzer Zeit fast wie eine grosse Familie.

Anja Hauenstein, Klasse 1

EHLA 2021

Als ich in der Schule vom EHLA gehört habe, war ich gleich begeistert von der Aussicht etwas über erste Hilfe zu lernen. Am Samstag war es dann endlich soweit. Das Lagerhaus war in Sichtweite. Wir wurden am Check-in sehr freundlich empfangen. Nachdem wir unsere Zimmer bezogen haben, trafen wir uns im Ess-Saal, wo wir weitere Instruktionen erhielten.
Es folgte ein Kennenlern-Spiel im Klassenzimmer. Noch an diesem Tag haben wir viel über Unfälle, über den Bergegriff und über das Ampelschema gelernt.

Diese Woche war sehr informativ und lehrreich. Zusätzlich zu den Theoriestunden bemühten sich unsere Leiter sehr, auch viel Praxis einfliessen zu lassen, damit wir das Gelernte auch gleich umsetzen konnten. Wir haben viele Fallbeispiele gemacht z.B. die Erstversorgung eines verunfallten Motorradfahrers oder das Bergen eines bewusstlosen Patienten. Auch die die Reanimation wurde mehrmals besprochen und intensiv geübt.

Wir haben viele spannende Ausflüge gemacht u.a. durften wir hinter die Kulissen einer Feuerwehr schauen, haben einen amüsanten Posten-Lauf zum Pfäffiker See unternommen und abends gemeinsame Zeit mit Gesellschaftsspielen und Beach-Volleyball verbracht.
Das absolute Highlight war unsere Nachtübung, die alle 3 Klassen zusammen gemeistert haben. Ein weiteres spannendes Erlebnis war auch, dass wir ein Lamm Herz sezieren durften und uns so die Anatomie des Herzens besser vorstellen konnten.
Ich fühlte mich sehr gut aufgehoben und freue mich schon auf das nächste Jahr!
Dieses Lager hat mein Wissen über erste Hilfe enorm gesteigert und ich kann es wirklich jedem empfehlen.
Laura Sassi

  1. Klasse

EHLA 2022

Wie ich auf das Lager gekommen bin: Meine Lehrerin hat mir einen Flyer gegeben, weil ich
schon seit der 3. Klasse an der Medizin interessiert bin und gerne Medizin studieren
möchte… Da kam dann endlich die Gelegenheit, um theoretisches und praktisches Wissen zu sammeln, denn früher war es altersbedingt nicht möglich.

Als ich dann voller Aufregung herzlichst empfangen wurde am Samstag… Haben wir,
nachdem alle ihr Gruppenzimmer eingerichtet haben und nachher weitere Infos erhielten im Esssaal, eine Vorstellungsrunde gemacht um uns besser kennen zu lernen. Kurz darauf
gingen wir bereits in unser Klassenzimmer um zu plaudern. Nach dem Abendessen fing gleich der erste Kurs an!

Was ich toll fand, dass die Klassenlehrer versuchten von Anfang an, so viel wie möglich
praktisches Wissen zu vermitteln, dass wir gleich schneller lernen und somit besser
nachvollziehen können, wie die Sachen z.B. Reanimation funktionieren…
Vor allem Thomas T. stach immer mit seinen großartigen Redensarten heraus!, was den
Unterricht dementsprechend sehr auflockerte. Selbstverständlich waren alle anderen Lehrer auch super!
Ich resp. wir haben die Zeit sehr genossen (vor allem das Abendprogramm/war zum Teil ein wenig cringe, aber es war eine sehr tolle Stimmung! ) Wie auch die Nachtübung hat mir besonders gut gefallen, da es durch das Zusammenarbeiten mit allen Klassen als Gemeinschaftsarbeit agierten.
Zudem haben wir im Fach Anatomie noch Schweineherzen seziert um einerseits besser
verstehen zu können, wie ein Herz funktioniert als auch dessen komplexen Aufbau
bildnerisch besser nachzuvollziehen zu können. Dies fanden jedoch einige nicht so schön, dennoch haben alle erstaunlicherweise trotzdem
mitgemacht.

Persönlich konnte ich mir noch mehr soziale Kontakte aufbauen, sowie mein medizinisches
Allgemeinwissen dank dem EHLA erweitern und themenbezogen vertiefen.
Denn ich bin der Meinung, dass es jedem möglich sein sollte, einer in Not geratenen Person schnellstmöglich zu helfen, um ihr je nach Lage sogar so das Leben zu retten!
Ich empfehle dieses Lager jedem und komme nächstes Jahr sehr gerne wieder (habe mich
bereits angemeldet) und vielleicht sehen wir uns ja nächstes Jahr?

Noch ein Zitat zum Schluss:
Der Mensch, der jedem hilft, weiß wie es ist, keine Hilfe zu bekommen.“ (Unbekannt)

Lino Nico Steinegger

  1. Klasse

EHLA 2023

Wie bin ich auf das EHLA gekommen: Mein älterer Bruder war früher schon 2-mal im EHLA dabei und auch 2-mal im AULA, die grössere Version des EHLAs. Mit mir habe ich noch eine Freundin mitgenommen.

Als wir am Samstag ankamen, wurden wir freundlich beim Pfadihaus in Uster empfangen und bezogen auch sogleich unsere Zimmer. Das Lagerhaus und auch das Gelände waren sehr schön und grossräumig und auch die Zimmer waren angenehm.

Etwas später traf man sich auch gleich im Esssaal und es wurden allgemeine Infos zu zb den Essenzeiten, Abendprogramm und auch das Küchenteam gegeben. Wir wurden alle in die Klassen eingeteilt und bekamen auch gleich eine Tour des ganzen Lagergeländes. Nach dem Abendessen hatten wir direkt unsere erste Lektion, die aus Kennenlernspielen und ersten Theoriestücken bestand. Nachtruhe war ultimativ um 22.30 und Lichterlöschen eine halbe Stunde später um 23.00.

Die Woche war sehr ausgeglichen mit Theorie und Praxis, zuerst schaute man den theoretischen Teil an und wendete das Gelernte gleich an mehreren Fallbeispielen an, die auch direkt danach besprochen wurden. Fallbeispiele waren auf jeden Fall ein grosser Teil von jedem Tag und waren sehr unterschiedlich zb das Bergen eines verunfallten Motorradfahrers, eine drogenbeinflusste Person oder auch gerne nur ein Küchenmesser in der Hand.

Umfasst hat die Woche unter anderem: der Nothelferkurs, ein ausführlicher BLS/AED Kurs (Umgang mit einem Defibrillator) wie auch IVR Stufe 1 und 2.

Nebst dem Unterricht hatten wir auch tolle Ausflüge: ein Postenlauf auf dem Gelände, ein Feuerwehrbesuch des Feuerwehrstützpunktes Wallisellen und der Ausflug zum Pfäffikersee. Am Abend verbrachten wir unsere Zeit oft mit Volleyball spielen.

Ein absolutes Highlight war definitiv die Nachtübung am Mittwochabend (Nehmt auf jeden Fall dicke Hosen mit, denn im Wald gibt es sehr viele Dornen). Des Weiteren haben wir am Besuchsnachmittag auch noch ein Schweineherz seziert.

Die Woche hat mir sehr geholfen bei Erste Hilfe und ich habe mich wohl gefühlt, die Leiter waren super nett und lustig, ich empfehle es wirklich jedem.

Naina Joëlle Bürgi

Klasse 1